Ars Antiqua Austria
scrollen

Das Ensemble Ars Antiqua Austria wurde 1989 in Linz gegründet. Österreichische Barockmusik steht im Mittelpunkt des Repertoires dieses ungewöhnlichen Barockensembles. Die ersten Jahre standen für Ars Antiqua Austria – neben zahlreichen Konzertauftritten – ganz im Zeichen der musikwissenschaftlichen Aufarbeitung des Schaffens österreichischer Barockkomponisten. Aus dem reichen Fundus wiederentdeckter Werke entstanden mehrere erfolgreiche Ersteinspielungen. So gab es für die Tonträger mit der Musik von Weichlein, Biber, Conti, Viviani, Mealli, Arnold, Caldara Aufschnaiter, Vilsmayr, Vejvanovsky, Schmelzer, Muffat und Johann Sebastian Bach enthusiastischen Beifall bei internationalen Fachrezensenten.

Seit 2002 übernimmt ars antiqua austria die Gestaltung eines eigenen Konzertzyklus im Wiener Konzerthaus. Das Ensemble ist federführend in einer auf mehrere Jahre ausgelegten Konzertreihe mit dem Titel „Klang der Kulturen – Kultur des Klanges“, bestehend aus insgesamt 90 Konzerten in den Städten Wien, Prag, Budapest, Bratislava, Krakau, Venedig, Ljubljana, Mechelen und Lübeck.

Die aktuellen Tourneen führten das Ensemble unter anderem zum Festival de la Musique Baroque nach Ribeauvillè, zu den Festwochen der Alten Musik nach Berlin, zum Festival Printemps des Arts nach Nantes, zum Mozartfest in Würzburg (mit einer Opernproduktion), zu den Tagen Alter Musik in Herne, zum Festival de Musique de Clisson et de Loire Atlantique, den Folles Journées de Nantes, dem Musée d’Unterlinden Colmar, dem Festival Baroque du Sablon, dem Vlandern Festival, dem Festival Bach de Lausanne, dem Bologna Festival, dem Vendsyssel Festival, den Concerti della Normale Pisa, den Resonanzen Wien, dem Klangbogen Wien, dem Monteverdi Festival nach Cremona, an die Bayerische Staatsoper Münchner sowie zu den Salzburger Festspielen. Auch in den USA und Japan ist das Ensemble ein gerngesehener Gast.

Die CD-Einspielung zusammen mit der Mezzosopranistin Bernarda Fink (vier Kantaten von Francesco Conti) ist bereits eine Woche nach der Präsentation mit einem Diapason d’Or ausgezeichnet worden. Gunar Letzbor bekam zusammen mit seinem Ensemble einen „Cannes Classical Award 2002“ für seine Einspielung der Capricci Armonici von Giovanni Buonaventura Viviani verliehen.

Bestellen Sie hier unseren Newsletter