Bruno de Sá

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Der junge männliche Sopran Bruno de Sá debütierte 2015 als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito am Teatro São Pedro. Es folgten Auftritte als Gherardino (Gianni Schicchi), als Harry (Albert Herring), Cherubino (Le nozze di Figaro) und als Erste Dame (Die Zauberflöte). 2019 gab er sein Europa-Debüt als Aci in Bononcinis Polifemo unter der musikalischen Leitung von Dorothee Oberlinger und war anschließend am Theater Basel engagiert. Seitdem arbeitet Bruno de Sá mit renommierten Ensembles wie il Pomo d’Oro unter Francesco Corti, Les Accents unter Thibault Noally, nuovo braocco unter Dimitris Karakantas oder Dorothee Oberlinger und ihrem Ensemble 1700. Am Theater an der Wien war er zuletzt als Oberto in Händels Alcina und als Cleofide in Vincis Alessandro nell’Indie zu erleben. Die Rolle der Cleofide verkörperte er auch bei der modernen Erstaufführung von Vincis Oper beim Bayreuth Baroque Opera Festival 2022. Er arbeitete mit Dirigenten wie Martyna Pastuszka, Michael Hofstetter, Philip Armbruster, George Petrou und Reinhard Goebel. Im April 2026 gab Bruno de Sá sein Debüt an der Komischen Oper Berlin in der Rolle der Donna Elvira (Don Giovanni) in einer Inszenierung von Kirill Serebrennikov und unter der Leitung von James Gaffigan. Bruno de Sá ist Preisträger der OPER! Award 2020, der ForumOpéra Trophäe 2022 in der Kategorie „Bester Nachwuchskünstler des Jahres“ und des Österreichischen Musiktheaterpreises 2024.

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