Christophe Dumaux zählt zu den führenden Countertenören seiner Generation. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 2022 als Eustazio (Rinaldo) unter René Jacobs beim Festival Radio France Occitanie Montpellier. Er arbeitet regelmäßig mit DirigentInnen wie William Christie, Emmanuelle Haïm, Gianluca Capuano, Giovanni Antonini, Andrea Marcon, Ivor Bolton, Philippe Jaroussky, Ottavio Dantone, Francesco Corti und Yannick Nézet-Séguin sowie mit RegisseurInnen wie Claus Guth, David McVicar, Robert Carsen, Calixto Bieito, Barrie Kosky, David Alden, Christof Loy, Barbora Horáková und Richard Jones. Zu den Orchestern, mit denen er aufgetreten ist, zählen das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Philadelphia Orchestra und das Orchestre Métropolitain.
Einen besonderen Schwerpunkt seiner sängerischen Tätigkeit nehmen die Werke Monteverdis, Mozarts und vor allem Händels ein. So sang er Ottone (Agrippina) an der Staatsoper Hamburg, die Titelpartie in Orlando am Theater an der Wien, Polinesso (Ariodante) an der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, am Bolschoi-Theater in Moskau und an der Pariser Opéra sowie Athamas (Semele) am Opernhaus Zürich.
Als Tolomeo in Giulio Cesare war er u.a. an der Metropolitan Opera in New York, bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala und an der Pariser Opéra zu erleben. Die Titelpartie in derselben Oper interpretierte er an der Nationale Opera in Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen 2025.
Weitere Engagements führten ihn als Melindo in Vivaldis La verità in cimento nach Zürich, in der Titelpartie in Il Giustino an die Berliner Staatsoper, als Cavallis Giasone an die Opera Vlaanderen und als Endimione (La Calisto) an die Scala.
Am Schlosstheater Drottningholm interpretierte er 2014 mit Farnace (Mitridate) seine erste Mozart-Rolle, mit der er unter Emmanuelle Haïm nach Paris zurückkehrte. In der Saison 2024/25 gab er als Orfeo in Glucks Orfeo ed Euridice sein Hausdebüt an der Sydney Opera.
Engagements der Saison 2024/25 umfassten Polinesso an der Opéra national du Rhin in Straßburg, Arsamene (Serse) und Nerone (Agrippina) in Zürich und eine Tournee durch die USA und Europa mit konzertanten Aufführungen von Giulio Cesare.
2025/26 war er als Polinesso an der Pariser Opéra, am Royal Opera House in London sowie in konzertanten Aufführungen in Wien, Basel, Madrid und Paris zu erleben. Unter René Jacobs sang er die Titelpartie in Händels Tamerlano bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe und Il Giustino in Valencia, Madrid, Antwerpen und Freiburg.
Christophe Dumaux ist auf zahlreichen CD-Einspielungen von Labels wie Ambroisie, harmonia mundi und Naïve zu hören. Als Tolomeo ist er in DVD-Mitschnitten aus Glyndebourne, dem Theater an der Wien und von den Salzburger Festspielen zu erleben.