Domenico Franchi
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Domenico Franchi, 1968 in Brescia geboren ist Bühnenbildner, Kostümbildner und bildender Künstler.

Seit 1992 bis heute hat er Bühnen- und Kostümbilder für zahlreiche Opern, Theaterstücke und zeitgenössische Tanzaufführungen entworfen. Im Jahr 2009 erhielt er den internationalen Preis Cinearti La Chioma di Berenice für das bestes Kostümbild für das zeitgenössische Werk Il Carro e i Canti von Alessandro Solbiati unter der Regie von Ignacio Garcia, aufgeführt am Teatro Verdi in Triest.

Im Januar 2020 widmete die internationale Zeitschrift The Scenographer eine Ausgabe seiner Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildner.

Von 2005 bis 2016 war er Professor und Fakultätskoordinator für Bühnenbild an der Akademie der Schönen Künste Santa Giulia in Brescia. Von 2010 bis 2013 war er Ausbilder und Koordinator bei MachinaImpresa, einem Projekt der Regione Lombardia Eccellente für die praktische Ausbildung von Jungunternehmern in den Bereichen Design, Mode, Kommunikation und Marketing.

Von 1995 bis 2002 entwickelte er durch eine intensive Zusammenarbeit mit der Choreografin und Tänzerin Giulia Gussago und dem Komponisten Mauro Montalbetti ein Interesse an Experimenten mit zeitgenössischem Tanz und Musik. In dieser Zeit entwickelte er Installationen und Performances, die die Möglichkeiten der Bewegung und den Einsatz von „dramaturgischer“ visueller Kunst in Verbindung mit Tanz und Musik erforschen.

Im Jahr 2002 zeigte die Kunstgalerie AAB in Brescia eine Ausstellung seiner Werke, die seine intensive Forschung dieser Jahre widerspiegelt. Seit 2009 lebt diese Zusammenarbeit wieder auf und hat eine Videoinstallation hervorgebracht, To Be Soul, first study on infinity, die als Vorpremiere bei der 10. Ausgabe von Danza/Parco im Jahr 2010 präsentiert wurde.

Parallel zu seiner Theater- und Performancetätigkeit kreiert er zeitgenössische Kunstinstallationen. Als bildender Künstler verwendet er verschiedene Ausdruckstechniken und hat sich in den letzten Jahren der Sprache digitaler Bilder und Videos genähert, mit denen er die Bedingungen und die Qualität des menschlichen Lebens untersucht.

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