Die ungarische Sopranistin Emöke Baráth hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter der Erste Preis beim Cesti-Wettbewerb in Innsbruck, der Grand Prix der Akademie des Verbier Festival und der Junior Prima Primissima in Ungarn. Sie begann ihre internationale Karriere mit einer Aufnahme von Giulio Cesare (Sesto) unter Alan Curtis und mit ihrem Debüt beim Festival d’Aix-en-Provence in der Titelrolle in Cavallis Elena.
Wichtige Engagements umfassen Musica und Euridice (L’Orfeo) unter Iván Fischer, Romilda in Cavallis Il Xerse unter Emmanuelle Haïm, Bachs Weihnachtsoratorium unter Laurence Equilbey, die Titelpartie in Cavallis Hipermestra unter William Christie, Télaïre in Rameaus Castor et Pollux unter Ivor Bolton, Amore in Glucks Orfeo ed Euridice unter Gianluca Capuano und Diego Fasolis, Morgana (Alcina) unter Haïm, Cleopatra (Giulio Cesare) unter Philippe Jaroussky, Haydns Die Schöpfung und Die Jahreszeitenunter György Vashegyi und Adam Fischer, Susanna (Le nozze di Figaro) unter Marc Minkowski, Mozarts c-Moll-Messe unter Nathalie Stutzmann sowie Mozarts Requiem unter Philippe Herreweghe.
Zudem war sie in Poulencs Stabat Mater und Gloria unter Bernard Têtu und Bertrand de Billy, als L’Ange in Messiaens Saint François d’Assise unter Sylvain Cambreling, als Sœur Constance (Dialogues des Carmélites) unterMichele Mariotti in Rom sowie in einer erfolgreichen Asientournee mit dem Barock-Programm La storia di Orfeo mit dem Ensemble Artaserse unter Philippe Jaroussky zu erleben. 2023 verkörperte sie die Partie der Aminta in Mozarts Il re pastore bei den Salzburger Festspielen.
Engagements der Saison 2025/26 umfassen Haydns Die Jahreszeiten mit dem Royal Danish Chamber Orchestra unter Ádám Fischer in Malmö und Wien; Mahlers 2. Symphonie mit dem Real Orquesta Sinfónica in Sevilla; Pergolesis Stabat Mater unter Michele Mariotti in einer Inszenierung von Romeo Castellucci in Rom, eine ausgedehnte Tournee mit Pergolesis Stabat Mater mit Le Concert d’Astrée unter Haïm nach Paris, Lyon, Aix-en-Provence, Barcelona und Madrid und Mozarts Requiem mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo unter Kazuki Yamada wie auch mit der Capella Cracoviensis unter Christina Pluhar in Salzburg.
Emöke Baráth ist Exklusivkünstlerin beim Label Erato/Warner Classics. Ihr erstes Solo-Album Voglio Cantar mit Arien aus dem 17. Jahrhundert erschien 2019. 2022 folgte das Album Dualità. 2019 wurde sie mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet.