Markellos Chryssicos
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Markellos Chryssicos studierte Cembalo bei M. Dalmati in Athen. Danach setzte er sein Studium in Paris bei S. Romeo und O. Baumont, in Salzburg bei K. Gilbert und S. Rampe sowie in Genf bei Ch. Jaccottet, dessen letzter Schüler er war, fort.

Er tritt regelmäßig in großen Sälen auf, als Solist wie als Continuo-Spieler. Als musikalischer Assistent und Gesangscoach nahm er an verschiedenen preisgekrönten Aufzeichnungen und Produktionen teil, darunter Händels Arianna in Creta, Tamerlano, Giulio Cesare und Alessandro Severo, Glucks Il Trionfo di Clelia (MDG) sowie Baroque Divas (Sony) und Händels Alessandro, Siroe und Arminio (Decca).

Nachdem er sich ein großes und fundiertes Repertoire angeeignet hatte, das von frühen Madrigalen zu den Opern Mozarts reicht, gründete er das Latinitas Nostra Ensemble für Alte Musik und machte ungewöhnliche musikalische Kombinationen zu seinem Markenzeichen, in Projekten wie An English Traveller into the Levant mit Musik aus Elisabethischer Zeit und aus dem Ottomanenreich (Athens Festival 2013) und …for soon I will be layed in earth…, in dem französische Leçons des Ténèbres und Rebetiko-Music zusammenfinden (Onassis Cultural Center 2015). Seine Produktion von Monteverdis L’incoronazione di Poppea und Stradellas San Giovanni Battista wurden zu den Highlights des Athens Festival erklärt. Er hat das Venice Baroque Orchestra dirigiert, in einer Doppel-CD-Aufnahme (Olimpiade-Naïve), die mit dem Classica Preis ausgezeichnet wurde.

Als Dirigent arbeitet Markellos Chryssicos oft mit Armonia Atenea, mit dem State Symphony Orchestra of Athens, dem State Symphony Orchestra of Thessaloniki sowie mit anderen Ensembles wie dem Irish Baroque Orchestra (Händels Ariodante in Dublin).

Zu seinen Aufnahmen mit Latinitas Nostra zählen eine CD mit Lamenti aus dem 17. Jahrhundert mit der italienischen Mezzosopranistin Romina Basso (Naïve), die von der internationalen Presse hochgelobt wurde, sowie eine Sammlung von Dilettanti aus dem 18. Jahrhundert mit dem spanischen Countertenor Xavier Sabata (Aparté), ausgezeichnet von Melomano de Oro.

Weitere Engagements beinhalten ein Händel-Programm bei den Festspielen in Halle mit dem Tenor Juan Sancho, ein Konzert in der Londoner Wigmore Hall mit Daniel Behle und Armonia Atenea, das Dirigat von Händels Scipione am Theater an der Wien sowie eine Produktion von Purcells The Fairy Queen an der Greek National Opera.

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