{oh!} Orkiestra Historyczna
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Das {oh!} Orkiestra wurde 2012 in Schlesien, einer Region im Südwesten Polens, gegründet und versammelt Spezialist*innen auf dem Gebiet der Historischen Aufführungspraxis um die musikalische Leiterin und Violinistin Martyna Pastuszka. Im Laufe der letzten Dekade etablierte sich das Ensemble zu einem führenden Orchester Europas, das ein breites Repertoire vom Barock bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts abdeckt.

Das Ensemble arbeitet regelmäßig mit wichtigen polnischen Institutionen und Festivals zusammen, darunter das Schlesische Museum Katowice, das Nationale Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks und das Adam-Mickiewicz-Institut. Beim All’Improvviso Festival in Gliwice präsentierte das {oh!} Orkiestra Operndarbietungen von Domenico Sarris Didone abbandonata, Hasses Arminio und Cajo Fabricio, Vincis Gismondo, re di Polonia und Händels Il pastor fido. Seit 2018 arbeitet das {oh!} Orkiestra mehrmals jährlich mit dem Fryderyk-Chopin-Institut zusammen, wobei es im Zuge des Internationalen Musikfestivals „Chopin and his Europe“ verschiedene Programme mit Musik des Barock und der Romantik darbietet. Das {oh!} Orkiestra ist Residenzorchester des NOSPR in Katowice (Polen).

Über die Jahre konnte das {oh!} Orkiestra seinen international erstklassigen Ruf in renommierten Opern- und Konzerthäusern und bei wichtigen internationalen Festivals festigen, darunter das Theater an der Wien, die Berliner Staatsoper, die Tschaikowski-Konzerthalle Moskau, das Konzerthaus Dortmund, die Kölner Philharmonie, das Bachfest Leipzig, die Händel-Festspiele Halle, die Tage Alter Musik in Herne und das Bayreuth Baroque Opera Festival.

In der Spielzeit 2021/22 war das {oh!} Orkiestra in der Wigmore Hall in London, bei den Barocktagen in Berlin, den Telemann Festtagen in Magdeburg, bei Actus Humanus in Danzig und beim Festival Misteria Paschalia in Krakau zu Gast.

Die Diskographie des Ensembles umfasst einige preisgekrönte Aufnahmen, darunter Einspielungen für das Fryderyk-Chopin-Institut, die sich den polnischen Komponisten Jakub Gołąbek und Karol Kurpiński widmen. Zudem spielte das Orchester Vincis Gismondo, re di Polonia (Parnassus Arts Productions) mit dem Countertenor Max Emanuel Cencic in der Titelpartie ein. Diese von der Presse hochgelobte Aufnahme erhielt 2021 den Opus Klassik in der Kategorie „Orchester/Ensemble des Jahres“ sowie den Koryfeusz Muzyki Polskiej und den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Zukünftige Aufnahmen beinhalten die Sinfonien von Karol Lipiński (NIFCCD), Telemanns frühe Kantaten mit dem Ensemble Polyharmonique (CPO) und L. J. Marchands Suites für violin, basse de viol and continuo (Aparté).

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