Tomáš Král
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Der tschechische Bariton Tomáš Král gehört zu den gefragtesten Sängern seines Fachs. Seit 2005 arbeitete er mit einigen der bekanntesten Europäischen Ensembles wie Collegium Vocale Gent, La Venexiana, Vox Luminis, Holland Baroque, B’Rock Orchestra, Wrocław Baroque Orchestra, Collegium 1704 oder Musica Florea zusammen. Im Zuge dessen trat er beim Prager Frühling, bei den Dresdner wie den Salzburger Festspielen, bei den Festivals von la Chaise-Dieu, Ambronay, Sablé, Brügge, Utrecht sowie in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Konzerthaus, der Wigmore Hall oder BOZAR in Brüssel auf.

Sein breit gefächertes Repertoire an Opernrollen beinhaltet aktuell unter anderem Guglielmo (Cosí fan tutte), Ottokar (Der Freischütz), Uberto (La serva padrona), Giove (in Cavallis La Calisto), Ernesto (Il mondo della luna), Apollo (in Monteverdis Orfeo und Händels Apollo e Dafne) sowie die Titelrolle in Suppé’s Boccaccio. 

Die Spielzeit 2018/19 begann er mit seinem Rollendebut als Starek in Janáčeks Jenůfa an der Oper von Dijon und am Théâtre de Caen. Weitere Höhepunkte der Saison waren Tourneen mit Händels Israel in Ägypten und Bachs h-Moll-Messe mit Václav Luks und seinem Collegium 1704 sowie Purcells Hail Bright Cecilia im Wiener Konzerthaus mit Vincent Dumestre und Le Poème Harmonique. Tomáš begann eine neue Kooperation mit dem Orchester de Chambre de Lausanne und dem Ensemble Vocal de Lausanne und sang ein Bach-Kantaten-Programm unter der Leitung von Raphaël Pichon. Anschließend erneuerte er seine Zusammenarbeit mit Pichon für verschiedene Projekte, darunter für eine halbszenische Produktion von Bachs Johannespassion in Krakau.

Zu den Projekten der Saison 2021/22 zählten viele Konzertprogramme mit dem Wrocław Baroque Ensemble, Bachs Weihnachtsoratorium mit Concerto Copenhagen unter Lars Ulrik Mortensen und Bachs Matthäuspassion im Kammermusiksaal in Berlin. Außerdem sang er mit dem Collegium 1704 unter Václav Luks eine Neuproduktion von Händels Alcina auf Tournee in Brünn, Versailles und Caen.

Zu seinen zahlreichen Aufnahmen zählen Raritäten wie die Missa Votiva und die Lamentationes Jeremiae Profetae des großen böhmischen Meisters Jan Dismas Zelenka, eine Aufnahme mit Werken des polnischen Frühbarockkomponisten Marcin Mielczewski, Bachs h-Moll-Messe mit dem Collegium 1704 und Leoš Janáčeks Mährische Volkslieder.

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