Yannis François

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Der französisch-schweizerische Bassbariton Yannis François wurde in Guadeloupe geboren und begann seine Karriere als Tänzer. Er studierte an der École-Atelier Rudra Béjart in Lausanne, bevor er Mitglied des Béjart Ballet Lausanne wurde. Maurice Béjart selbst ermutigte ihn, parallel dazu eine Gesangskarriere zu verfolgen, woraufhin Yannis François am Conservatoire de Lausanne sein Gesangsstudium absolvierte.

Zu seinen Opernauftritten zählen Curio (Giulio Cesare), Peter Quince (A Midsummer Night’s Dream), Sascha in Schostakowitschs Moskau, Tscherjomuschki, Melisso (Alcina), Isacius in Telemanns Riccardo Primo mit Michael Hofstetter, Seneca (L’incoronazione di Poppea) und Plutone (L’Orfeo) mit Leonardo García Alarcón, Peter Maxwell Davies’ Eight Songs for a Mad King, Sorceress (Dido and Aeneas) in der Regie von Sasha Waltz mit der Akademie für Alte Musik Berlin an der Berliner Staatsoper und der Anführer der Matrosen in Marais’Alcyone mit Jordi Savall in Versailles.

Auftritte auf dem Konzertpodium umfassen Bachs h-Moll-Messe mit dem Collegium 1704 und Václav Luks, die Johannes-Passionmit Ton Koopman, Schumanns Das Paradies und die Peri und Mozarts Requiem in der Philharmonie de Paris. Dabei hat er bereits mit DirigentInnen wie Ottavio Dantone, Gabriel Garrido, Christina Pluhar und Paul Agnew zusammengearbeitet.

Zu seinen jüngsten Engagements zählen das Bass-Solo in Stravinskys Les Noces mit dem Cincinnati Symphony Orchestra, Polyphemus in Händels Acis and Galatea in Lismore (Irland) und The Dragon/Gaffer Gubbins in Lampes The Dragon of Wantley bei den Händel-Festspielen Halle.

In Jordi Savalls Programmen Festa Criolla und Un mar de músicas war er in zahlreichen Konzerten auf der ganzen Welt zu hören, u.a. im Auditorio Nacional de Música in Madrid und in der Carnegie Hall in New York.

Mit großer Leidenschaft und Expertise widmet sich Yannis François vernachlässigtem Repertoire und arbeitet regelmäßig mit KünstlerInnen wie Jakub Józef Orliński, Philippe Jaroussky, Julie Fuchs, Jeanine De Bique, Bruno de Sá und Lea Desandre an der Entwicklung und Aufnahme verschiedener CD-Projekte.

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